Eric Fergusson – Bass

Eric Fergusson wurde in den Vereinigten Staaten geboren, wuchs in Deutschland auf und begann im Alter von zehn Jahren seine sängerische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor, mit dem er bereits als Knabe internationale Konzertreisen erlebte. Nach dem Abitur studierte er in München bei Maria-Janina Hake.

Im Rahmen seiner regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland sang er alle grossen Bass- und Bariton-Partien: Bachs Passionen, Oratorien und Kantaten, Mendelssohns Elias und Paulus, Haydns Schöpfung, Brittens War Requiem sowie die Partie des Jesus in Martins Golgotha. Damit konzertiert er in Konzertsälen und Kirchen wie der Cathédrale de Lausanne, dem Ulmer Münster, dem Dom zu Szeged, der Basilica del Monasterio de El Escorial, dem Konstanzer Münster und der Dresdner Frauenkirche.

Auf der Opernbühne war er bisher in den Titelrollen von Don Giovanni und Nozze di Figaro, als Conte di Almaviva, Papageno und als Vater in “Hänsel und Gretel” zu hören. Ein weiterer Höhepunkt waren sein Eisenstein und Escamillo. 2016 gab er erstmals den Renato in Verdis Maskenball.

Vor allem macht sich Eric Fergusson derzeit als Liedsänger einen Namen. Dabei stehen nicht nur die klassischen Zyklen von Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms immer wieder auf dem Programm, sondern auch thematische Liederabende wie „Wunderhorn-Lieder“, „Mélodies Françaises“, „Retrato d´España“, „Wald-Konzert“ oder ein spektakulärer Abend über Friedrich Rückert. Im Juni 2017 hatte Fergussons „Arabische Magelone“ in Berlin Premiere, eine Rückführung von Tiecks Magelone zu ihren Wurzeln bei 1001er Nacht.