Andrea Fessmann

Andrea Fessmanns ganzes Herz gehört der Musik. Ob als Sängerin, Chorleiterin oder Organisatorin – immer ist sie mit Leidenschaft, Professionalität und höchster Präzision bei der Sache.

Bereits während ihrer Kirchenmusik C-Ausbildung gründete die gebürtige Tölzerin ihren ersten Chor. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München und italienischen Bel Canto in Wien. Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung zur Lehrerin für Alexandertechnik.

Ihre eigene Altstimme präsentiert die Vollblutmusikerin sowohl solistisch als auch im Konzertchor des Bayerischen Rundfunks sowie mit ihrem außergewöhnlichen Trio Laetare (Gesang, Klangsteine und Hackbrett), das international konzertiert.

Von ihren Kenntnissen profitieren neben ihren Chören auch die Studenten der Hochschule für Musik und Theater München. Als Lehrbeauftragte für Alexandertechnik vermittelt sie ihnen, wie sie durch mehr Körperbewusstsein ungenutzte Potenziale wecken und Leichtigkeit und Balance erlangen können.

Aber auch Kinder und Jugendliche ohne besondere musikalische Vorbildung kommen in den Genuss ihrer ansteckenden Herzlichkeit und ihres Humors.  Unter dem Motto „Sing, Seele“ veranstaltet sie jährliche Sommerworkshops in Benediktbeuren.

Seit 2011 ist Andrea Fessmann außerdem Intendantin der Iffeldorfer Meisterkonzerte.

Besonderer Schwerpunkt ihrer Chorarbeit sind die großen Oratorien: u.a. die „Matthäuspassion“ und das „Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach, das „Requiem“ von W. A. Mozart sowie J. Brahms „Ein deutsches Requiem“. Carl Orffs „Carmina Burana“ führt sie seit 2008 regelmäßig im Kloster Benediktbeuren auf. Mit einer Jazz-Version des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach wurde sie 2018 zum Internationalen Bachfest nach Leipzig eingeladen.

Seit 2017 leitet Andrea Fessmann den auf Venezianische Mehrchörigkeit spezialisierten Lassus-Chor. Durch ihre mitreißende Interpretation der Werke und konsequente Stimmbildung bringt sie den Chor dazu, seine musikalischen Möglichkeiten in höchstem Maße auszuschöpfen. Damit setzt sie die Arbeit ihres Vorgängers Bernward Beyerle konsequent und mit viel Herzblut fort.